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Wehrtürme

Name: Touristisches Informationszentrum Maribor
Adresse: Partizanska cesta 6a, 2000 Maribor
Telefon: +386 (0)2 23 46 611
Fax: +386 (0)2 23 46 613
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Židovski stolp (Judenturm)

Der Judenturm wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut. Er steht neben der Synagoge auf dem Židovski trg (Judenplatz) im neuen Teil von Lent. Einst wurde er vom Wachmeister bewohnt. Heute ist der Turm renoviert; der Mariborer Fotoklub veranstaltet hier Ausstellungen in- und ausländischer Autoren.

Vodni stolp (Wasserturm)

Der Wasserturm aus dem 16. Jahrhundert ist Teil einer ansehnlichen Renaissance-Stadtfestung und erhebt sich unmittelbar neben der Drau.  An ihm vorbei führt die Usnjarska ulica (Gerbergasse). Die Bewohner errichteten ihn aus der ständigen Angst vor türkischen Angriffen und so wurde die Stadtverteidigung bis an den Fluss verlegt. Als bei der Fertigstellung des Staudamms in Melje für das Wasserkraftwerk in Zlatoličje der Drauspiegel anstieg, musste man den Turm mit Hilfe eines schwierigen Bauverfahrens auf ein neues, 142 cm höheres Fundament, anheben.

Sodni stolp (Rechtturm)

Der Reckturm aus dem 14. Jahrhundert ist einer der Wehrtürme der Stadtmauer, die einst zur Verteidigung der Stadt dienten. Um das Jahr 1540 wurde er überbaut und er bekam eine festungsartige Form. Die heutige Form stammt aus dem Jahre 1830. Den Namen bekam er in der Zeit, als man hier Urteile fällte. Er wird mit den Hexenprozessen in Zusammenhang gebracht, denn hier wurden Frauen, die man der Hexerei beschuldigte, für schuldig gesprochen und verurteilt. Der Reckturm ist wegen seiner Form auch als Okrogli stolp (Rundturm) bekannt, aber auch wegen des Minoritenklosters, das sich in der Nähe befindet, als Samostanski stolp (Klosterturm). Der Turm steht am unteren Teil des Bauernmarktes.

Čeligejev stolp (Tscheligi Turm)

Von den fünf Türmen der nördlichen Stadtmauer blieb nur der Tscheligi- Turm erhalten.  Dieser Turm bekam seinen Namen (Črni stolp-Schwarzer Turm) nach den bekannten Mariborer Braumeistern der Familie Tscheligi. Der in den Jahren 1460 -1465 errichtete Steinbau mit einem Walmdach ist ein fast vierkantiger Turm, heute von modernen Gebäudeblöcken umgeben. In seiner ummittelbaren Nähe, an der Ecke Gregorčičeva und Gledališka ulica, steht das ebenso mit der Bierbrauerei verbundene restaurierte Gebäude des ehemahligen Gambrinusrestaurants und Gabrinussaales. Das Gebäude wurde nach dem berühmten legendären flämischen König Gambrinus benannt, der das Brauen erfunden haben soll. Seine Abbildung konnte man noch vor dem Beginn der Restaurierungsarbeiten ganz oben an der Fassade sehen, doch danach ist sie verschwunden.