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Traditionen

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Wir spazieren durch das feierliche Jahr der Sitten und Gebräuche, blicken in den Schrank der traditionellen steirischen Kleidung, lauschen dem Ton der traditionell steirischen Musikinstrumente und bestaunen die traditionell steirischen Tänze. Zum Schluss versüßen wir uns den Tag noch mit einem Blick in die Küche, wo es schon nach den traditionell steirischen Speisen duftet.
 
Manches des Beschriebenen gibt es heute nur noch in Form sympathischer Geschichten in Büchern, zum Kennenlernen des Anderen kommen die Feiertage oder andere gelegentliche Ereignisse in der Stadt und auf dem Land, das die Stadt umgibt, wie gerufen, einige Traditionen leben noch heute und fallen dem aufmerksamen Beobachter deshalb auch an ganz gewöhnlichen Tagen auf.  

Das feierliche Jahr der Slowenen
  • Heilige drei Könige,
  • Fasching,
  • Ostern,
  • St. Martinsfest,
  • Weihnachten und
  • Silvester und Neujahr.

Traditionelle steirische Volkstrachten

Männer und Frauen trugen bereits gegen Ende des 19. Jh. Kleidung, die unter dem Einfluss der freien Bekleidungsmode geschneidert wurde. Sowohl die Schnitte als auch einiges Zubehör zur Kleidung erzählen davon, dass noch immer ältere Schnitt- und Bekleidungsbestandteile beliebt waren. Unter diesen haben sich vor allem jene bewahrt, die sichtbar die ländliche von der städtischen Bevölkerung unterschieden. So trennen wir auch generell zwei Volkstrachten:

  • die Festkleidung, das sind Kleider, die die Menschen nur zu Feiertagen trugen, und
  • die Arbeitskleidung, die sie an Werktagen trugen.

Traditionelle steirische Volksinstrumente

Zu den bekanntesten und noch heute bewahrten Volksinstrumenten zählen die Schwegel aus Haloze und die Rohrflöte. Heutzutage finden wir sie als Erzeugnis des heimischen und Kunsthandwerks.

Traditionelle steirische Tänze

Die Überlieferung des Tanzes der Oststeiermark, wozu auch das Gebiet von Maribor und die Umgebung zählen, ist größtenteils von allgemeiner slowenischer Überlieferung. Er hat mit der benachbarten Überlieferung aus Prekmurje viel Gemeinsames. Dennoch gibt es einige Besonderheiten, die nur für ihn typisch sind.

Gewerbe

In Slowenien sind viele heimische und Kunsthandwerke, die Ausdruck und Charakter jeder einzelnen Region sind, bekannt. In der Steiermark sind die typischen heimischen Handwerke jene, die Erzeugnisse aus Holz gestalten, Erzeugnisse aus Wolle und aus Ton herstellen, das Kunsthandwerk ist durch die Glashütte und die Anfertigung von Textilerzeugnissen vertreten.

Heimisches Gewerbe:
  • Holzartikel,
  • Korbwaren und
  • Töpferwaren.
 Kunstgewerbe:
  • Glaserei und
  • Glashütte
Erzeugnisse des heimischen und Kunsthandwerks, wie Erzeugnisse aus Ton, Wolle, Holz, Imkereierzeugnisse und Erzeugnisse aus Pohorje-Gestein, kann man heute als traditionelle Andenken der Mariborer Gegend, in dafür spezialisierten Geschäften kaufen.

Die traditionelle steirische Küche

Schon die Reisenden im Mittelalter, die durch unsere Orte gereist sind, charakterisierten die hiesigen Menschen als gastfreundlich. Gastgewerbe und Gastgewerbeberufe stellten eine bedeutende Tradition dar.In Slowenien war nämlich die Gaststätte immer ein ausdrückliches Familiengewerbe, in dem der Gastwirt großes Ansehen genoss. So war der Gastwirt in vielen Orten neben dem Bürgermeister, Lehrer und Pfarrer einer der bedeutendsten Mitgestalter des wirtschaftlichen, kulturellen und sonstigen Lebens im heimatlichen Ort.

Bis zu Beginn des 20. Jh. bestand das kulinarische Angebot in den Gaststätten aus ganz anderen Speisen als jenen, die auf den Alltags- und Feiertagsspeiseplänen der dörflichen Bevölkerung standen. Der Bauer, der einige Dinge in der Stadt zu erledigen hatte, ist häufig auf ein Getränk eingekehrt und gönnte sich auch ein Gericht, das auf dem heimischen Küchenzettel nicht stand. So bestellte er sich nicht štruklji (eine gefüllte und gekochte Teigware) oder Sterz, sondern leckeren Braten, gefüllte Kalbsbrust, Kuttelfleck oder etwas anderes. Nach dem Zweiten Weltkrieg gaben die Menschen die traditionelle Ernährungsweise auf, die Gaststätten nahmen allmählich einzelne traditionelle Speisen in ihr Angebot auf und wurden zum „lebenden Museum“ des slowenischen kulinarischen Erbes. Auch heute ändern viele Gaststätten sowohl die Kulinarik als auch das innere Bild nach dem Modell „Gemütlich, Typisch, Slowenisch“ durch das Ausstellen und Aufhängen verschiedener Gegenstände des bäuerlichen Erbes in den Gasträumen.

Eine gute Speisekarte ist der Wegweiser
zum schlemmerhaften kulinarischen Kampf,
zusammengestellt wie eine Partitur aus Noten
für die Sinfonie der Genüsse. Tone Pavček

 Wein kann im alltäglichen Leben Bestandteil der Mahlzeit sein. Natürlich gibt es kein gutes Mittag- oder Abendessen, wenn kein Glas sorgfältig ausgewählten Weines serviert wird. Typische Weine der steirischen Weinbaugegend sind vor allem weiße Weine, die durchschnittlich einen höheren Säuregehalt und weniger Alkoholanteil besitzen. Die häufigsten Sorten sind: Welschriesling, Grüner Silvaner, Rheinriesling, Chardonnay, Weißburgunder...

"Durch ein gutes Tröpfchen wird ein Bettler zum Krösus, der Zerstrittene ein Freund, der Kranke wird genesen, der Schwermütige bekommt Willen und Mut."
 
Die traditionelle steirische Küche kann auch heutzutage in so manchem Mariborer Restaurant und vor allem auf touristischen Bauernhöfen, die es entlang der Weinstraßen in den Weingärten und natürlich auf dem Pohorje-Gebirge gibt, probieren.